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Zytostatika: Hallesche PKV bietet Direktabrechnung

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Die Hallesche PKV bietet in der Schadensregulierung fortan die direkte Übernahme der Kosten für Zytostatiska. Das mag sich für Nicht-Betroffene exotisch anhören, ist jedoch ein wichtiger Schritt für zahlreiche Krebspatienten.

Entsprechendes vermeldet die ÄrzteZeitung und schreibt weiter, dass die Medikamente fortan direkt zwischen den Apotheken und der Hallesche PKV abgerechnet werden.

Zu diesem Zweck wurde ein Abkommen zwischen dem Versicherer und dem Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheker (VZA) getroffen. Die Vorteile der vereinfachten Schadensregulierung durch die Hallesche kommen vor allem den Patienten zugute, die nicht mehr in Vorkasse treten müssen. Darüber hinaus reduziert sich durch die direkte Abrechnung mit den Apotheken der Verwaltungsaufwand.

Die Hallesche teilte in diesem Kontext mit, dass die Vereinbarung zur Schadensregulierung sowohl die so genannten nZubereitungen, Supportiva als auch Hilfsmittel umfasst. Bundesweit zählt der VZA 250 Mitglieder, die die Versorgung mit den entsprechenden Medikamenten gewährleisten.

Der Name „Zyostaktika“ stammt aus dem Griechischen Cyto für Zelle und statik für anhalten. Gemeint sind Medikamente, die das Zellwachstum hemmen oder sogar einstellen. Auch im Kontext einer Chemotherapie kommen die Medikamente oftmals zum Einsatz und haben bereits vielfach ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt.

Wichtig ist in der Praxis, dass die zum Teil hochgiftigen Wirkstoffe in eine Begleitbehandlung eingebettet werden. Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, sei auf den entsprechenden Eintrag bei Wikipedia hingewiesen.

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