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Zu teuer und unnötig? Restschuldversicherungen in der Kritik

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Es ist ein hartes Urteil, doch dies ist man von der Stiftung Warentest mitunter gewohnt. Es geht um die hier und da beliebten Restschuldversicherungen, die von Seiten der Tester als überflüssig und vor allem zu teuer angesehen werden. Hierüber hat sich nun ein Streit entwickelt, denn die Versicherungsbranche sieht das naturgemäß anders.

Das Handelsblatt liefert eine Einführung in die Thematik und zitiert die Tester mit deren Verweis auf „überraschende Einschränkungen“ in den Versicherungsbedingungen und Probleme in der Versicherung von Arbeitsunfähigkeit. Untersucht wurden die Versicherungsbedingungen von 25 Banken, die eine entsprechende Versicherung bei einem Ratenkredit in Höhe von 10.000 Euro anboten.Der Todesfallschutz wird in drei Vierteln der Fälle als „sehr gut“ eingestuft, der Bereich der Arbeitsunfähigkeit allerdings in 15 der 25 getesteten Banken als „mangelhaft“. Als Grund wird deren Orientierung an den Einschätzungen der Krankenkassen genannt, was dafür sorgt, dass die Versicherer nur dann einspringen, wenn die bisherige oder eine andere Tätigkeit nachweislich nicht mehr ausgeübt werden kann. Wünschenswert wäre ein Versicherungsschutz aber schon dann, wenn die sechswöchige Lohnfortzahlung endet — allein, um den Kredit weiter bedienen zu können.

Auch wird nur dann geleistet, wenn die Arbeitslosigkeit unverschuldet eingetreten ist und teilweise zahlen Versicherer auch nur für zwölf Monate oder nur dann, wenn auch ALG I bezogen wird. Zuletzt ist auf eklatante Preisunterschiede in den Policen hinzuweisen, weshalb dringend zu einem Vergleich geraten wird.

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