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Zeitweilige Vermietung: wie lassen sich Airbnb und Co. versichern?

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Vor allem in großen Städten gewinnen Vermietungsportale wie Airbnb an Bedeutung. Mehr und mehr Menschen vermieten zeitweise ihre Wohnung und verdienen damit ein wenig Geld hinzu. Doch wie lassen sich eventuelle Schäden versichern?

Der Donaukurier widmet sich den versicherungsrechtlichen Implikationen dieses Themas und weist darauf hin, dass die Versicherungswirtschaft noch keine Patentlösung gefunden zu haben scheint. In Frage kommen einerseits die Hausratversicherung (des Vermieters) sowie die Haftpflichtversicherung (der Mieter).

Wichtig ist dabei, dass das Homesharing der Hausratversicherung gemeldet wird. Es kann dabei sein, dass das Risiko steigt und sich die Prämie erhöht. Entscheidend ist zum einen, dass die zeitweise Vermietung explizit im Versicherungsvertrag fixiert wird und grobe Fahrlässigkeit in der Police integriert ist. Konkret wird dies wichtig, wenn beispielsweise einer der Mieter ein Fenster offen lässt und daraufhin ein Einbruch geschieht. Vandalismus sowie einfacher Diebstahl lassen sich jedoch nicht durch eine Hausratversicherung abdecken.

In diesem Fall empfiehlt sich der Einbehalt eine Kaution. Auf diese Weise wird auch dafür gesorgt, dass im Fall der Beschädigungen die private Haftpflichtversicherung der Wohnungsgäste einspringt. Eine Privat-Haftpflicht benötigt natürlich auch der Vermieter, denn wenn dem Gast etwas in der Wohnung oder auf dem Grundstück zustößt, ist ebenfalls die Versicherung gefragt. Auch hier muss das gelegentliche Vermieten der Wohnung explizit in den Versicherungsvertrag eingetragen werden.

Zuletzt warnen Experten davor, auf die so genannten „Gastgeber-Garantien“ von Plattformen wie Airbnb oder Wimdu zu setzen. Diese ersetzen keineswegs den eigenen Versicherungsschutz.

 

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