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Zeckenbisse: Unfallversicherung übernimmt die Folgen

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In der Sommerzeit steigt das Risiko eines Zeckenbisses bzw. Zeckenstichs, wie es korrekterweise heißen muss. In den meisten Fällen verläuft die Begegnung mit den winzigen Insekten glimpflich, doch in einigen Einzelfällen kann es zur Übertragung schwerer Krankheiten kommen. Aus Versicherungssicht handelt es sich bei einem Zeckenbiss um einen Unfall.

Gesundheitsstadt Berlin gibt erst einmal Entwarnung und weist darauf hin, dass nicht alle Zecken Überträger für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, kurz FSME oder Borreliose sind. Des Weiteren führt nicht jeder Stich unweigerlich zur Ansteckung. Für den Fall, dass hieraus Arbeitsunfähigkeit resultiert, springt jedoch die Unfallversicherung ein.Übernommen werden in aller Regel sowohl die Kosten, die unmittelbar mit der Erkrankung verbunden sind, wie der Umbau eines Raumes in ein Krankenzimmer oder auch das Schaffen von Barrierefreiheit, als auch die finanzielle Absicherung bei Invalidität in Form einer Unfallrente. Voraussetzung ist natürlich, dass eine entsprechende Police abgeschlossen wurde und der Versicherer Zeckenstiche inkludiert hat (was aber meist der Fall ist).

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vor Abschluss einer Versicherung nachfragen. Das Ärzteblatt berichtete im Jahr 2006 noch über eine uneindeutige Rechtslage und listet kontroverse Urteile einzelner Gerichte auf, die teilweise gegen die Versicherten entschieden.

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