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Zahnzusatzversicherungen gewinnen deutlich an Beliebtheit

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Im Bereich der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat vor allem die Zahnzusatzversicherung in den letzten Jahren enorm hinzu gewonnen. Im vergangenen Jahrzehnt wurde hier eine Verdopplung der Abschlüsse erzielt, was sich an 15,3 Millionen Versicherten Ende Oktober 2016 manifestiert.

Finanzen.de stellt in diesem Kontext die Frage, ob sich die Policen überhaupt lohnen und was bei einem Abschluss zu beachten ist. Bedenkt man, dass jährlich knapp eine halbe Million neuer Verträge hinzukommt, ist diese Beratung durchaus sinnvoll.

Fakt ist, dass seitens der Krankenkassen im Bereich Zahnersatz nur noch ein „befundbezogener Festzuschuss“ geleistet wird und bei erforderlichen komplexen Behandlungen meist ein hoher Eigenanteil fällig wird. Die Zahnzusatzversicherung sorgt dafür, dass diese Kosten übernommen werden. Wohlgemerkt: es handelt sich um eine Risikoversicherung, d.h. die Beiträge lohnen sich nur  dann, wenn ein Implantat, eine Brücke oder ein anderes Produkt tatsächlich benötigt werden.

Zu unterscheiden sind zum einen Versicherungen, die auch die Prophylaxe übernehmen von denen, die lediglich im Fall bestimmter komplexer Eingriffe einspringen. Des Weiteren kann die Übernahme der Kosten zu 100 Prozent aber auch nur zu 80 bis zu 20 Prozent erfolgen, was jeweils Teil der Versicherungsbedingungen ist. Unterschiede zeigen sich auch bei der Berechnung der Versicherungsprämien, die nicht immer stabil bleiben.

Bei der Stiftung Warentest landete die Tarife Hallesche – DentZE.100 sowie DentZE.100+DentPro80 und DentZE.100+DentZB.100 mit einer Gesamtnote von 0,8 (also noch besser als 1,0) unter den Top drei und erweist sich damit als besonders lohnenswert.

 

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