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Zahnmedizin: Leistungsausgaben zum großen Teil aus PKV

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Die Leistungsausgaben in der Zahmedizin stammen zu mehr als einem Viertel aus der Privaten Krankenversicherung (PKV). Die Zahl ist umso beachtlicher, da lediglich rund elf Prozent der Deutschen in der PKV versichert sind. Es zeigt sich, dass hier deutlich mehr für Zahngesundheit getan wird, alldieweil nicht alle Rechnungen an Privatversicherten zwingend eingereicht wurden.

Die Zahlen finden sich beim Fachportal ZWP Online. Dort steht auch, dass bereits im Kindesalter in die Gesundheit der Zähne investiert wird, was auch mit kieferorthopädischen Leistungen begründet wird. Diese werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur zum Teil übernommen.

Der Mehrumsatz der PKV -Versicherten lag laut dem Jahresbericht 2018 des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) bei 12,89 Milliarden Euro, von denen 4,9 Milliarden auf den Bereich Zahnmedizin entfielen. Dies entspricht einem Anteil von 26,3 Prozent der Gesamtleistungsausgaben. Die Ausgaben der gesetzlichen Kassen lag bei 13,73 Milliarden, was gerade einmal 7,8 Prozent der Gesamtausgaben der GKV entspricht. Die erheblichen Unterschiede resultieren vor allem aus der hohen Selbstbeteiligung und Zuzahlung der Kassenpatienten bei der zahnmedizinischen Versorgung.

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