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Zahnärzte: PKV ermöglicht Corona-Hygiene-Pauschale

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Gute Nachrichten für Zahnärzte. Von Seiten der Privaten Krankenversicherungen (PKV) werden die Anforderungen an ausreichende Hygiene im Kontext von Corona mit einer zusätzlichen Pauschale vergütet. Dies vereinbarten der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und sprechen beide von einer „pragmatischen Lösung„.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, werden die Mehrkosten, die durch den Schutz vor Corona-Viren entsteht, ab sofort 14,23 Euro abgerechnet. Es handelt sich dabei um eine so genannten Corona-Hygiene-Pauschale, die sowohl für Schutzkleidung als auch für Desinfektion etc. verwendbar ist.Die Extravergütung kann unter der GOZ Nr. 3010 abgerechnet werden und behält zunächst einmal bis zum 31. Juli 2020 ihre Gültigkeit. Hintergrund ist dabei, dass die Kosten für die Zahnarztpraxen tatsächlich in die Höhe gegangen sind und die Angst vor COVID-19 besondere Maßnahmen notwendig gemacht hat.

Sowohl die PKV als auch die BZÄK weisen darauf hin, dass der private Sektor konstruktive Lösungen findet, um die zahnärztliche Versorgung in Deutschland zu sichern. Zum Einsatz kam dabei das 2013 ins Leben gerufenen gemeinsame Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen, an dem auch die Beihilfestellen von Bund und Ländern teilnehmen. Es zeigt sich einmal mehr, welchen integralen Beitrag die PKV für die flächendeckende Gesundheitsversorgung aber auch die Aufrechterhaltung guter Arbeitsbedingungen für (Zahn-)Ärzte leistet.

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