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Zahlt die Versicherung für die Entfernung von Wespennestern?

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In manchen Medien werden sogar schon Superlative bemüht. Fest steht, dass der diesjährige Sommer zumindest überdurchschnittlich viele Wespen zutage fördert. Wer ein Wespennest im oder am Haus hat, darf dieses allerdings nicht selbst entfernen.

Laut Cash Online stehen die Tiere unter Naturschutz und müssen daher im Falle einer Gefährdung für den Menschen sach- und fachgerecht umgesetzt werden. Anderenfalls drohen Bußgelder, die zwischen 5.000 und 50.000 Euro betragen können.

Seitens der Versicherungen besteht nach aktuellem Stand nur begrenzter Schutz. Eigens zu diesem Zweck konzipierte Haus- und Wohnungsschutzbriefe im Rahmen der Hausratversicherung werden von einigen Experten als überteuert kritisiert. Es ist jedoch durchaus so, dass sich das Nachfragen nach Maßnahmen im Rahmen der Schädlingsbekämpfung lohnen kann, denn auch manche Wohngebäudeversicherung bietet die Möglichkeit einer Kostenübernahme.

Entscheidend ist dabei, dass  — wie bei jeder anderen Versicherung auch — die jährlichen Prämien in Relation zu den Kosten einer Schädlingsbeseitigung gestellt werden. Ob sich eine Erweiterung um „unbenannte  Gefahren“ lohnt, ist eine individuelle Entscheidung. Fest steht allerdings, dass neben Wespen dann auch Schäden durch Marder, Ameisen, Tauben, Waschbären und andere Tiere inkludiert sind.

 

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