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Winterurlaub: welche Versicherung schützt gegen Skiunfall

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Die Wintersaison ist im vollen Gange und viele Menschen beginnen das neue Jahr erst einmal mit einem Skiurlaub. Wichtig ist dabei, dass neben der Ausrüstung auch der Versicherungsschutz stimmt. Nicht zuletzt der tragische Unfall von Formel 1- Legende Michael Schumacher zeigt, dass auf der Piste einige Risiken bestehen.

Der Saarländische Rundfunk hat auf seiner Webseite ein kleines Feature zum Thema Versicherung im Winterurlaub erstellt und nimmt dabei immer wieder auf die Verbraucherzentrale Bezug. Dass eine Privat-Haftpflicht auch im Skiurlaub unentbehrlich ist, versteht sich von selbst. Ebenfalls sollte man eine Unfallversicherung abschließen.

Bei der Unfallversicherung steckt der Teufel aber schon im Detail. Manche Versicherer stufen sowohl Ski als auch Snowboarden als Risikosportarten ein und verweigern zudem die Schadensregulierung, wenn bei einem Unfall Alkohol getrunken wurde. Insofern sollten im Vorfeld exakt die Konditionen erfragt werden. Hinzu kommt, dass eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oftmals die Unfallversicherung ersetzt.

Die Private Krankenversicherung (PKV) mit Auslandsschutz ist dann wieder obligatorisch. Hier ist darauf zu achten, dass auch eventuelle Bergungskosten Teil der Schadensregulierung sind. Ist dies nicht der Fall, so lässt sich zu einem Preis von ca. zehn Euro jährlich eine Zusatzversicherung abschließen, die auch dieses Risiko abdeckt.

Zuletzt ist neben den gesundheitlichen Risiken auch das Material abzusichern. Die Hausratversicherung haftet bei Diebstahl aus einem verschlossenen Raum, die Haftpflicht in manchen Fällen auch bei geliehenen Skier. Wer besonders teures Gerät nutzt, kann über eine spezielle Wintersportgeräteversicherung nachdenken, die sich aber meist nicht lohnt.

Zuguterletzt wird – wie so oft – von Rundum-Sorglos-Paketen abgeraten. In den meisten Fällen werden hier Bausteine mitberechnet, die man bereits im Rahmen einer anderen Versicherung besitzt, sodass mehrfach gezahlt wird. Im Zweifelsfall wendet man sich auch zu diesem Thema an einen Versicherungsberater.

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