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Wiesn und Wasen: Versicherungen bei Volksfesten

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Alle Jahre wieder finden in München und Stuttgart das traditionelle Oktoberfest bzw. der Cannstadter Wasen statt. Auch in diesem Jahr werden zu diesem Anlass spezielle Versicherungen angeboten – für den Wasen sogar zum ersten Mal.

So schreibt die „Bild“ über ein Angebot der Sparkassenversicherung, das via App sogar noch auf dem Weg zu dem Volksfest abgeschlossen werden kann. Zu einem Preis in Höhe von 4,99 Euro besteht ein 24-stündiger Schutz gegen Diebstahl und Körperverletzung. Letztere „lohnt“ sich jedoch nur dann, wenn ein Zahnersatz benötigt wird, der mit bis zu 5.000 Euro bezuschusst wird.

Experten raten jedoch naturgemäß von dieser Form der Kurzzeit-Versicherung ab, denn statistisch betrachtet steigt das Risiko eines Diebstahls im Kontext eines Volksfestes keineswegs an. Selbiges gilt dann auch für das Münchner Oktoberfest bzw. die Wiesn. Hier existiert laut Handelsblatt eine Kurzfrist-Unfallversicherung, ebenfalls via App abschließbar.

Versichert sind in diesem Fall zum Beispiel die Risiken durch Stürze, auch in betrunkenem Zustand. Abgedeckt sind einerseits die Kosten für einen Krankentransport, andererseits aber auch kosmetische Operationen oder die Wiederbeschaffung verlorener Papiere. Dahinter steht die Bayerische, die hinsichtlich der Versicherung bei Alkoholkonsum jedoch auch darauf hinweist, dass jeder Versicherte „verantwortungsvoll und gesundheitsbewusst“ mit dem Bierkonsum umgehen sollte.

Auch hier lohnt sich die Versicherung nur sehr eingeschränkt und ist mit 5,99 Euro für einen Tag zudem teuer. Mit anderen Worten: „echte“ Versicherungen, die über das ganze Jahr schützen, sind eindeutig vorzuziehen.

Ein Kommentar

  1. Genau hier sollte man achtgeben, denn eine Kurzzeitversicherung unterwegs abschließen zu können, und dass vielleicht schon im angetrunkenen Zustand, kann meiner Meinung nach nicht sinnvoll sein. Vor allem wenn statistisch gesehen kein steigendes Risiko erkennbar ist. Ich denke eine richtige Absicherung auf langer Sicht betrachten ist die bessere Alternative, wobei ich an sich die Idee dazu wiederum schon gut finde.

    Liebe Grüße
    Patrick Neumann

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