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Wie lässt sich die PKV der Zukunft verkaufen?

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Klar ist, dass die Digitalisierung auch in der Privaten Krankenversicherung (PKV) die Zukunft darstellt. Unklar bleibt jedoch, was das konkret bedeutet und wie mit dieser Zukunft umgegangen werden soll. Das zeigte sich auch beim 16. PKV-Forum der Continentale Krankenversicherung a.G..

Im Versicherungsjournal wird das Thema ausführlich diskutiert und auf eine Studie Bezug genommen, wonach vor allem junge Menschen nach Informationen im Internet suchen. Damit ist es jedoch nicht getan, denn sobald es an den Abschluss einer PKV geht, wird der persönliche Kontakt zu einem Versicherungsvermittler gesucht.

Für die zugrundeliegende Studie wurden 431 Personen befragt, die in den vergangenen zwei Jahren entweder eine PKV als Voll- oder als Krankenzusatzversicherung abgeschlossen haben. Bei den Vollversicherten lag die Zahl der Online-Abschlüsse bei nur fünf Prozent, bei den Zusatzpolicen immerhin bei 27 Prozent.

Was daraus folgt ist allerdings schwer zu ermessen? Lässt sich die Quote der Online-Abschlüsse in der Vollversicherung noch steigern? Und wenn ja: ist dies überhaupt gewollt? Nach Ansicht mancher Gesprächsteilnehmer wirkt das Internet gleichsam disruptiv  und verdrängt sämtliche andere Vertriebsformen. Die Ottonova Holding AG ist sogar eines der ersten Unternehmen, das voll auf den Online-Vertrieb setzt.

Auf der anderen Seite stehen eine Reihe von Kritikern, die die Komplexität einer PKV als zu hoch für einen rein digitalen Vertrieb ansehen und weiter auf persönliche Beratung setzen. Skype und YouTube könnten hier einen Kompromiss darstellen, doch ist es auch bis dorthin noch ein weiter Weg.

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