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Welche Versicherung leistet in Krisengebieten?

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Wer als Deutscher in einem Krisengebiet lebt oder arbeitet, sollte sich im Vorfeld um ausreichenden Versicherungsschutz bemühen. Nicht immer reicht der von zu Hause gewohnte Schutz dabei aus und auch die Auslandskrankenversicherungen haben bestimmte Klauseln in ihren Verträgen.

Darauf weisen die Expat-News hin und erläutern den Unterschied zwischen einem aktiven und einem passiven Kriegsrisiko. Das passive Risiko liegt immer dann vor, wenn man sich nicht bewusst einem Risiko aussetzt. Gemeint ist damit beispielsweise die Teilnahme an einem Streik und inneren Unruhen oder anderes vorsätzliches Handeln, das kriegsähnliche Ereignisse herbeiführt.

Wer entsprechend nur einen Geschäftstermin in der Ukraine, in Ägypten oder einen anderen potenziell gefährlichen Land wahrnimmt, kann sich selbstverständlich auf den Schutz der meisten Auslandskrankenversicherungen verlassen. Darüber hinaus existieren eine Reihe von Policen, die auch die so genannten Assistance-Leistungen inkludieren. Beispiele sind die Evakuierung oder auch der Transfer in ein sicheres Krankenhaus.

Etwas problematischer sieht es hingegen bei der Unfallversicherung aus. Wenn ein Unfall in der Folge eines Bürgerkriegs geschieht, kann die Leistungen in manchen Fällen verweigert werden. Selbiges gilt übrigens auch dann, wenn man eine Lebensversicherung mit Todesfallschutz abgeschlossen hat. Natürlich kommt es auch in solchen Fällen auf die Details an und es macht einen großen Unterschied, ob der Aufenthalt aus privaten oder beruflichen Gründen erfolgt.

Vor einer Reise lohnt sich aber auf jeden Fall ein Gespräch mit einem Versicherungsberater, besonders, wenn es in ein potenziell gefährliches Land geht.

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