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Weihnachtsfeier: Versicherungsschutz an die Leitung gebunden?

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Es klingt skurril, scheint jedoch in der Tat eine Bedingung für den vollen Versicherungsschutz zu sein. Wer an einer Weihnachtsfeier teilnimmt, ist nur so lange versichert, wie die leitende Person, also Chefin oder Chef anwesend ist. Danach handelt es sich um eine private Veranstaltung.

Wie Idowa.de berichtet, fällt damit auch der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung weg, da es sich nicht mehr um eine Arbeitsveranstaltung handelt. Basis für diese Einschätzung ist offensichtlich ein Urteil des Hessischen Landessozialgerichts.

Überhaupt gelten für den Versicherungsschutz auf einer Weihnachtsfeier eine Reihe von Bedingungen. Die Feier muss unter Billigung oder Förderung der Vorgesetzten bzw. der Firmenleitung stattfinden, diese muss anwesend sein und zudem muss das Fest für alle Beschäftigten offenstehen. Anders formuliert, dürfen keinerlei Einschränkungen vorgenommen werden, weil es sich sonst wieder um ein Privatvergnügen handelt.

Das Verlassen der Feier durch Chefin oder Chef kann zudem als Auflösen derselben gedeutet werden. In diesem Fall ist die Weihnachtsfeier offiziell beendet und der gesetzliche Unfallschutz entfällt.

Wer clever ist, hat ohnehin eine private Unfallversicherung, dank der ein lückenloser Schutz besteht. In diesem Fall braucht man sich keinerlei Gedanken über Anwesen- oder Abwesenheit des Chefs zu machen, sondern kann nach Lust und Laune und mit sicherem Gefühl feiern.

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