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Weihnachten 2013: bei welchen Unfällen zahlt welche Versicherung?

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Advent, Advent, der Christbaum brennt. Doch wer haftet eigentlich, wenn es in der Vorweihnachszeit zu Bränden kommt. Eine pauschale Antwort lässt sich auf diese Frage nicht geben, da immer die Frage nach grober Fahrlässigkeit im Raum steht.

Aktuell widmen sich mit dem „Stern“ und „n-tv“ gleich zwei Internetseiten diesem Thema und kommen unter anderem darauf zu sprechen, dass zum Jahresende rund 40 Prozent mehr Wohnungsbrände passieren, als während des übrigen Jahres. Ein so genannter „Adventsbrand“ ist meist durch eine Hausratversicherung abgedeckt. Eine Ausnahme bilden meist die so genannten „Sengschäden“, die dann entstehen, wenn kein Feuer ausbricht, sondern nur Brandlöcher durch Zigaretten etc. verursacht werden. Wird in einer Mietwohnung das Hab und Gut des Vermieters in Mitleidenschaft gezogen, haftet die Haftpflichtversicherung, sofern eine Mietsachschadenklausel eingebaut wurde.

Wer sich besonders ungeschickt angestellt hat, muss jedoch eine Leistungskürzung in Kauf nehmen. Eine Frau, die einen ausgetrockneten Adventskranz aus den Augen gelassen hatte, musste beispielsweise nach Brand eine Kürzung in Kauf nehmen, während ein Hausbesitzer, der einen Böller nach einer Katze geworfen hatte, komplett leer ausging.

In aller Regel wird bei grober Fahrlässigkeit allerdings mit einer Quote von 50 Prozent gearbeitet, d.h. in vielen Fällen bleibt man auf der Hälfte des Schadens sitzen. Wer möchte, kann aber auch grobe Fahrlässigkeit in seine Police einbauen und ist auf diese Weise rundum gesichert. Wie das genau funktioniert, verrät ein Versicherungsberater.

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