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Wechsel von Schwerbehinderten aus der PKV mit Altersgrenzen

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Wer als Schwerbehinderte(r) von der Privaten Krankenversicherung (PKV) wieder in die gesetzliche Krankenkasse wechseln möchte, kann dies unter bestimmten Voraussetzungen tun. Geregelt werden diese im Fünften Buch des Sozialgesetzbuchs, doch erhalten die Krankenkassen im selben Atemzug die Möglichkeit, Altersgrenzen aufzustellen.

Der Versicherungsbote weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass manche Versicherer das Höchstalter bereits bei 19 Jahren ansetzen und somit lediglich Kinder und Jugendliche mit schwerer Behinderung aufnehmen. Zudem ist der Nachweis einer Behinderung von mindestens 50 Prozent die Voraussetzung für das Gelingen eines Wechsels.

Letzere Bedingung gilt für alle gesetzlichen Krankenkassen und auch eine Fülle weiterer Punkte muss erfüllt sein. Spätestens drei Monate nach Eintreten der Behinderung muss der Wechsel über die Bühne gegangen sein, ansonsten klappt es nicht. Zudem muss entweder die Person mit Behinderung oder ein Elternteil bzw. Lebenspartner oder Ehepartner in den letzten fünf Jahren vor dem Beitritt eine Versicherungsdauer von mindestens drei Jahren in der gesetzlichen Krankenversicherung vorweisen.

Auf Altersgrenzen verzichten nur einige wenige Kassen, oftmals liegt diese jedoch in jungen Jahren und nur gelegentlich werden 59 oder 54  Jahre angegeben. Dies erfolgt erfahrungsgemäß vor allem bei Betriebskrankenkassen, die ohnehin nicht jedem Interessenten offen stehen, sodass ein Wechsel generell seine Tücken hat. Es existieren jedoch glücklicherweise auch viele Argumente für einen Verbleib in der PKV mit ihren meist umfangreicheren Leistungen.

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