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Wechsel von GKV in die PKV: wann und wie?

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Alle Jahre wieder steht für Angestellte einer bestimmten Gehaltsklasse die Frage nach dem Wechsel in die PKV im Raum. Konkret wird dabei das Jahresarbeitsentgelts (JAEG) überprüft – und das sowohl im laufenden als auch für das kommenden Jahr.

Haufe.de widmet sich dem Thema und nennt auch konkrete Zahlen. Wer in die PKV wechseln möchte, muss 50.850 EUR JAEG aufweisen, im kommenden Jahr sollten es dann schon 52.200 EUR sein.

Gemeint ist dabei das allgemeine JAEG, denn gleichzeitig existiert auch ein „besonderes“ JAEG für Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 versicherungsfrei und bei einer privaten Krankenversicherung versichert waren. Hier sind lediglich 45.900 EUR bzw. 47.250 EUR nachzuweisen, um den Sprung in die PKV hinzubekommen.

Sollte dieses Ziel erreicht sein, bedarf es zudem einer Abmeldung bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Wer aus der Versicherungspflicht ausscheidet, kann mit dem Meldegrund „32“ seine Krankenkasse verlassen und in der PKV ein neues „Versicherten-Leben“ beginnen. Die Anzeige der ablaufenden Versicherungspflicht allein, reicht zudem nicht aus, um die GKV zu verlassen. Hierzu ist eine formelle Kündigung erforderlich. Hierum kümmert sich in der Praxis aber gerne der Versicherungsberater der PKV.

Eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung ist ebenfalls möglich. Hierzu muss zwölf Monate ununterbrochener Versicherungsschutz oder eine 24-monatige Versicherung innerhalb der vergangenen 24 Monate bestanden haben.

Für Arbeitgeber macht die Wahl zwischen freiwilliger gesetzlicher Krankenversicherung und PKV übrigens kaum einen Unterschied. Der Zuschuss wird auf derselben Basis errechnet und liegt 2013 bei maximal 287,44 EUR im Monat.

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