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Web-Tarifvergleich spaltet PKV -Branche

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Verständlich sind sicherlich beide Positionen. Sowohl aus Kundensicht als auch aus der Perspektive einer PKV. Entsprechend kommen unterschiedliche Anbieter in punkto Web-Tarifvergleich zu unterschiedlichen Ergebnissen.

In der ÄrzteZeitung wird nun der Standpunkt der Union Krankenversicherung UKV und der Bayerische Beamten, beide Krankenversicherer der Sparkassen, dokumentiert. Beide sind nicht gewillt, Tarifvergleiche für ihre Kunden im Internet anzubieten.

Entsprechend wird Harald Benzing, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern (VKB) mit den Worten: „Der interne Tarifwechsel muss mit Beratung einhergehen“ zitiert. So weit, so richtig. Dennoch hatte die DKV vor Kurzem einen solchen Tarifvergleich eingeführt und gibt den Kunden somit erste Informationen über einen internen Tarifwechsel.

Ob der Online-Check, wie ihn die DKV eingeführt hat, zu mehr Transparenz führt, steht indes auf einem anderen Blatt. Gewiss lässt sich hier ein erster Überblick gewinnen, doch den erhält man zur Not auch in einem der zahlreichen Versicherungs-Vergleichsportale. Was zählt ist am Ende aber doch das Verhältnis zwischen Leistung und Preis wozu auch eine eingehende Beratung gehört.

Aus Laiensicht würde ich sogar behaupten, dass manche Aspekte der PKV so komplex sind, dass es einer Erläuterung durch einen Versicherungsberater bedarf. Immerhin sprechen wir allein unter dem Prämiengesichtspunkt von mehreren Tausend Euro im Jahr, was eine gute und umfassende Planung erforderlich macht.

Insofern macht es wahrscheinlich nur einen geringen Unterschied, ob nun im Internet ein Vergleich angeboten wird oder nicht. Entscheidend ist so oder so das persönliche Gespräch mit einem kompetenten Berater.

 

 

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