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Was lohnt mehr: Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung?

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) werden gerne in ein- und denselben Topf geworfen. Dabei existieren eine Fülle von Unterschieden, die einen Vergleich spürbar erschweren. Und diese sind naturgemäß nicht nur preislicher Natur.

Fondsprofessionell hat beide Produkte gründlich angesehen und kommt zu dem Schluss, dass die BU in jedem Fall vorzuziehen ist. So findet sich am Ende des durchaus lesenswerten Artikels das Fazit: „besser schlechtere BU- als gute EU-Police„. Einer der Gründe liegt in der Nichtleistung bei psychischen Erkrankungen seitens einer EU.

Psychische Erkrankungen sind jedoch die Hauptursache für Berufsunfähigkeit und werden natürlich von einer BU berücksichtigt. Ebenfalls nicht inkludiert sind Depression und Co. bei Multi-Risk-Policen. Diese springen immer dann ein, wenn eine bestimmte Diagnose wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall vorliegt oder eine Grundfähigkeit eingebüßt wird.

Dass der Schutz hier weniger umfassend ist, versteht sich von selbst, doch sind auch die Preise deutlich geringer. Entsprechend kann es sich dann um eine Alternative handeln, wenn die BU schlichtweg zu sehr ins Geld geht. Oder, wenn man beruflich vielseitig aufgestellt ist und kein Problem mit einem Verweis auf einen völlig anderen Beruf hat. Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung versichert nicht die Fähigkeit, Beruf XY auszuüben, sondern die Fähigkeit, überhaupt einer wie auch immer gearteten Erwerbstätigkeit nachzugehen.

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