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Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Vorsicht vor falschen Angaben gegenüber der PKV

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Dass man gegenüber seiner Privaten Krankenversicherung (PKV) stets die Wahrheit sagen muss, versteht sich von selbst. Dieser Aspekt ist jedoch nicht nur unter moralischen oder juristischen Aspekten, sondern auch aus ganz praktischen Erwägungen bedeutsam.

Apotheke Adhoc beruft sich in einem recht interessanten Artikel auf einen Hinweis der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV). Diese warnen vor Tricksereien, die sich später nachteilig in anderen Versicherungsbereichen auswirken können.

Ein Beispiel ist eine Untersuchung zur Eignung zum Tauchen, wie sie gelegentlich vor Urlaubsreisen vorgenommen werden. Die Kosten für derartige Untersuchungen werden in den meisten Fällen nicht von einer PKV übernommen, weswegen manche Versicherte so „clever“ sind, unter einer anderen Kennzahl abzurechnen. So taucht auf der Arztrechnung – sofern der Mediziner mitzieht – möglicherweise der „Verdacht auf eine chronische Bronchitis“ auf, der eine entsprechende Untersuchung natürlich rechtfertigt.

So weit, so unehrlich: die PKV wird vermutlich auch anstandlos zahlen und den Fall nicht weiter überprüfen.

Wie sieht es aber aus, wenn zu einem späteren Zeitpunkt eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen werden soll? Hier müssen die Gesundheitsfragen penibel genau beantwortet werden und das gilt auch für den – wenn auch nicht tatsächlich existenten  – Verdacht. Fazit: etwas Geld gespart, dafür aber im schlimmsten Fall keine BU.

Wer die Untersuchung indes erst gar nicht erwähnt, läuft Gefahr, dass die Schadensregulierung seitens der BU schlichtweg abgelehnt wird.

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