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Volkswirtschaft: Altersrückstellungen der PKV entfalten positive Wirkung

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Die Mär, dass von der Privaten Krankenversicherung (PKV) lediglich die Reichen profitieren, wurde bereits auf vielerlei Ebenen widerlegt. Nun hat eine wissenschaftliche Untersuchung ergeben, dass die Altersrückstellungen auch einen positiven volkswirtschaftlichen Effekt mit sich bringen.

Entsprechendes lässt sich im Versicherungsjournal nachlesen. Dort nimmt man Bezug auf das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP), das die rund 180 Milliarden Euro Alterungsrückstellungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) und privaten Pflegepflicht-Versicherung (PPV) als Steigerungsfaktor für Investitionen sehen.

Seit 2006 werden Jahr für Jahr mehr als zehn Milliarden Euro zurückgelegt, womit die PKV mit mehr als fünf Prozent an der gesamten Nettoersparnis Deutschlands beteiligt ist. Die derzeitige Summe hat sich gegenüber dem Jahr 2004 mehr als verdoppelt und gegenüber dem Jahr 2000 sogar vervierfacht.

Anders sähe es hingegen mit der Einführung einer Bürgerversicherung aus. Aufgrund der Erweiterung des Umlagesystems würde die Kapitalbildung sinken und damit auch das Wirtschaftswachstum zurückgehen.

Einer der volkswirtschaftlichen Vorteile der PKV besteht auch darin, dass das Kapitaldeckungs-Verfahren keinen Steuereffekt hat. Das Umlageverfahren orientiert sich proportional am Arbeitseinkommen und sorgt mit steigenden Einnahmen auch für steigende Kosten. In der PKV wird dagegen risikoorientiert gerechnet, was eine weitgehend Abkopplung von der Konjunktur ermöglicht. Selbst im Rezessionsjahr 2009 ist es der PKV gelungen, die Nettoersparnis auf 7,9 Prozent zu steigern.

Wirft man einen Blick auf die demografische Entwicklung, so wäre die Einführung der Bürgerversicherung geradezu fatal. Schließlich baut die PKV durch die Rücklagen in diesem Bereich vor, was die gesetzliche Krankenversicherung nicht tut.

 

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