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Vertrieb der PKV: Ausschließlichkeitsorganisation bleibt vorn

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Im Vertrieb der privaten Krankenversicherung (PKV) behält die Ausschließlichkeitsorganisation (AO) weiterhin die Nase vorn. Das ergibt eine Statistik über die Vertriebswege für das Jahr 2016. Die AO landet bei 48,5 Prozent, was 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr bedeutet.

Das Versicherungsmagazin berichtet zudem darüber, dass erstmals seit drei Jahren wieder die unabhängigen Vermittler an Anteilen hinzu gewonnen haben. Hier wurde der Marktanteil auf 34 Prozent gesteigert, wt as einem Plus in Höhe von 1,2 Prozent entspricht. Basis für die Zahlen ist der Vertriebswege-Survey von Willis Towers Watson 2017.

Die unabhängigen Vermittler gewannen auch deshalb hinzu, weil das Geschäft mit der privaten Krankenzusatzversicherung boomt. Auf der anderen Seite hat das Pflegezusatzgeschäft leichte Einbußen hinnehmen müssen. Ein weiterer Blick auf die aktuelle Statistik verrät, dass der direkte Vertrieb via Internet so gut wie keine Rolle spielt. Hierüber wurden lediglich 5,3 Prozent der PKV -Verträge abgeschlossen.

Signifikant ist in diesem Kontext, dass sich das Online-Geschäft in anderen Versicherungssparten schneller und deutlicher entwickelt. Beispiele hierfür sind die Lebens- oder auch Sach- und Unfallversicherungen.

Für die deutsche PKV wurde 2016 als ruhiges Jahr bezeichnet. Diese Einschätzung dürfte jedoch für das gerade zu Ende gehende Jahr anders ausfallen, was nicht zuletzt an der immer wieder aufflammenden Diskussion um die Bürgerversicherung liegt.

 

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