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Vertrag: PKV fördert ambulante Hospizdienste

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Der Verband der privaten Krankenkassen (PKV) wird sich fortan an der Förderung ambulanter Hospizdienste beteiligen. Zu diesem Zweck wurde nun ein bundesweiter Vertrag mit den Hospizverbänden geschlossen.

Wie die Ärzte Zeitung berichtet, soll im Rahmen des Vertrags auch noch die Möglichkeit zur Beantragung von Mitteln für das Jahr 2014 gegeben sein. Förderungsfähig sind alle Anbieter, die gemäß § 39a, Abs.2 SGB V von den gesetzlichen Kassen gefördert wurden und im Jahr vor Stellen des Antrags mindestens einen Patienten hospizlich betreut haben.

Die gesamte Förderung geht zu 90 Prozent zu Lasten der Krankenkassen, zehn Prozent steuern die PKV bei.

Problematisch ist aktuell noch die Regelung mit der Beihilfe. Ursprünglich wurde versucht, auch in diesem Bereich eine einvernehmliche Lösung zu finden. Da dies bislang nicht gelungen ist, hat die PKV nun einen eigenen Vertrag mit den Hospizdiensten geschlossen. Dem Vernehmen nach, finden mittlerweile aber auch Verhandlungen mit der Beihilfe statt.

Bis es in diesem Bereich zu einer Einigung kommt, übernimmt die PKV auch deren Anteil. Die von der Beihilfe gezahlten Beiträge werden jedoch nach Erzielen einer Einigung davon abgezogen, wie Dr. Norbert Loskamp, medizinischer Leiter im PKV-Verband, erläutert.

Ambulante Hospizdienste haben in der letzten Zeit an Bedeutung zugenommen. Im Mittelpunkt steht der Wunsch, bis zum Lebensende in den eigenen vier Wänden oder zumindest in einem vertrauten Umfeld zu bleiben und dabei keine zusätzlichen Kosten hinnehmen zu müssen. Aktuell existieren ca. 1.500 ambulante Hospizdienste in Deutschland.

 

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