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Versicherungsrecht: wie läuft die Schadensregulierung nach Einbruch?

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Ein Einbruch ist immer ein unangenehmes Ereignis. Besonders problematisch wird es dann, wenn die Schadensregulierung nicht nach Plan verläuft und die Versicherung beispielsweise auf eine nicht ausreichende Sicherung der Wohnräume hinweist.

Wie die Anwaltsauskunft weiß, kursieren zum Thema verweigerte Schadensregulierung einer Fülle von Gerüchten im Internet. Dabei wird seit der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes im Jahr 2008 nicht mehr nach dem Prinzip „Alles oder nichts“ entschieden. Mit anderen Worten verliert man nur in den seltensten Fällen den kompletten Versicherungsschutz.

Was aber ist zur Absicherung gegen Einbruch zu beachten? Vereinfacht ausgedrückt, dass man das Mögliche tut, um ein unerwünschtes Eindringen zu verhindern. Wer hier ein Fenster für wenige Stunden gekippt lässt, kann mit Kulanz rechnen, wer jedoch mit gekipptem Fenster in den Urlaub fährt, muss Einschnitte in Kauf nehmen. Selbiges gilt auch für die Aufbewahrung von Wertsachen, ggf. noch im Blickfeld möglicher Diebe.

Das Abschließen der Türen ist nahezu immer erforderlich. Wer nur kurz zum Kiosk an der Ecke oder zum Nachbarn geht, kann die Tür auch nur Zuziehen, muss dann jedoch im schlimmsten Fall mit einem Rechtsstreit rechnen. Dass ein Schlüssel stets zwei Mal umgedreht werden muss, ist zwar nicht zwingend vorgesehen, könnte jedoch in Einzelfällen ins Gewicht fallen.

Sollte es zu einem Einbruch gekommen sein, so sollte man sich zunächst an seinen persönlichen Versicherungsberater wenden. Hier werden bereits wichtige Tipps für das richtige Verhalten im Schadensfall gegeben und auch im Vorfeld kann hier über Prävention beraten werden.

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