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Versicherungsmakler: Sachversicherungsbestände attraktiver als PKV

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Manchmal ist es interessant, einen Blick hinter die Kulissen der Versicherungsbranche zu werfen. Was passiert beispielsweise, wenn sich ein Versicherungsmakler zur Ruhe setzt mit den zahlreichen Bestandskunden und deren Adressen? Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Consulting & Coaching Dr. Peter Schmidt ist dieser Frage nachgegangen.

Wie „Das Investment“ vermeldet, sind vor allem diejenigen Bestände bei potenziellen Nachfolgern gefragt, in denen sich viele Sachversicherungen und Investmentprodukte befinden. Befragt wurden rund 100 Versicherungsmakler, die zu 28 Prozent das Sachgeschäft in den Vordergrund stellten.

Mit 26 Prozent rangieren Investmentprodukte nur knapp dahinter und die vielerorts als „Cash Cow“ geschmähte Private Krankenversicherung (PKV) landet hinter den gewerblichen Kunden erst auf dem vierten Platz mit gerade einmal zwölf Prozent der Nennungen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die fehlenden Absicherung der Versicherungsmakler gegen Berufsunfähigkeit oder plötzlichen Tod. Mehr als 85 Prozent der Befragten gaben an, dass Sie außer dem aufgebauten Kundenstamm keinerlei Absicherung betrieben haben. Ebenfalls herrscht in der Branche offensichtlich eine Fehleinschätzung hinsichtlich der Vererbbarkeit von Kundendaten.

Ein Problem bei der Übernahme kann darin bestehen, dass scheidende Versicherungsmakler meist Einmalzahlungen bevorzugen, während von Käuferseite Beteiligungs- oder Phasenmodellen favorisiert werden. Hier eine Einigung zu finden, erweist sich oftmals als schwierig.

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