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Studie: Versicherungsmakler kritisieren die PKV

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Aus der Sicht von Versicherungsmakler, besteht derzeit einiger Grund zur Kritik an der Privaten Krankenversicherung (PKV). Dabei ist festzuhalten, dass diese nicht zwingend einen Nachteil für die Versicherten bedeuten muss.

Das Versicherungsjournal greift dieses Thema auf und nimmt dabei auf eine Studie des Marktforschungsinstituts Heute und Morgen GmbH Bezug. Hierzu wurden 30 hauptberufliche Versicherungsmakler nach ihrer Ansicht zur Marktentwicklung in der PKV und diversen Details in der Vermittlung von Versicherungsverträgen befragt.

Es handelt sich dabei um keine repräsentative Untersuchung, doch ein Trend lässt sich anhand der gewonnenen Ergebnisse durchaus ablesen. Und dieser weist nach Ansicht der Versicherungsmakler nach unten. Einerseits wurden die Billigtarife kritisiert, bei denen es immer wieder zu deutlichen Beitragserhöhungen kommen kann, andererseits wendeten sich die Versicherungsmakler – naturgemäß – gegen die gesetzliche Deckelung der Provisionen.

Interessant ist allerdings, dass sämtliche Versicherungsmakler grundsätzlich für die Private Krankenversicherung (PKV) sind und das Konzept weiterhin unterstützen. Bei der Kritik handelt es sich demnach um ein „Meckern auf hohem Niveau“, das in weiten Teilen ja auch verständlich ist. Was ist beispielsweise gegen die Forderung nach transparenten Tarifen und dem Verzicht auf versteckte Kostenfallen zu sagen?

Letztere sind einer der Hauptgründe für das Nichtzustandekommen eines Vertrags. Viele Menschen haben – auch aufgrund der medialen Berichterstattung der letzten Monate – Angst vor einer Kostenexplosion, die immer erst ausgeräumt werden muss.

Einen Flyer der Studie bietet die Webseite von Heute & Morgen. Bei Interesse lassen sich hier auch die kompletten Ergebnisse bestellen.

 

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