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Versicherungskammer Bayern arbeitet mit Künstlicher Intelligenz (KI)

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Die Vorgehensweise liest sich ein wenig wie aus einem Science Fiction- Film. Protagonist ist jedoch die Versicherungskammer Bayern (VKB), die fortan mit einer Künstlichen Intelligenz (KI) arbeitet. Das Ziel ist eine Identifizierung von Photovoltaikanlagen auf Dächern und das anschließende Erstellen eines Angebots.

Bizz Energy widmet sich diesem Thema und schreibt darüber, dass die Versicherungskammer Satellitenbilder nutzt und eine KI eigens darauf trainiert hat, die PV-Anlagen aufzuspüren und diese den entsprechenden Adressen zuzuordnen. Folgt man der VKB, so sind 80 bis 90 Prozent der Anlagen unterversichert, woraus sich ein spannendes Geschäftsfeld ergibt.Sage und schreibe 1,3 Millionen Objekte pro Tag soll der entwickelte Algorithmus bewältigen und liegt zudem zu 97 Prozent richtig, sofern das Vorhandensein einer PV-Anlage als „sehr wahrscheinlich“ gemeldet wird. Bei Meldung „mittlerer Wahrscheinlichkeit“ liegt die Quote immer noch bei beachtlichen 83 Prozent, bei „Unwahrscheinlichkeit“ sind es 14 Prozent, die dennoch mit Photovoltaik arbeiten. Problematisch ist die Identifizierung noch auf dem Land, wo die Bilder nicht so detailreich vorliegen wie in den Städten.

Derzeit ist die VKB  der einzige Versicherungsanbieter, der eine entsprechende Technik nutzt. Anwendung fand das Verfahren in Bayern, wobei zunächst nur Bestandskunden angeschrieben wurden. Es wird allerdings erwartet, dass die Nutzung auch anderenorts erfolgen wird.

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