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Versicherungsbranche: persönliche Beratung und Ausschließlichkeitsorganisationen erfolgreich

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Von wegen Digitalisierung: im Neugeschäft ist die persönliche Versicherungsberatung nachwievor erfolgreich und bleibt der Dreh- und Angelpunkt aller Aktivititäten. Interessant ist dabei, dass die Ausschließlichkeitsorganisationen gegenüber den Versicherungsmakler mit mehreren Versicherungen im Angebot die Nase vorn behalten.

Der Versicherungsbote hält die Eckdaten aus der Vertriebswegestatistik 2018 des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bereit und informiert darüber, dass die Zunahme des Direktvertriebs und der Vergleichsportale lediglich gering ausfällt. Von einem Boom kann in diesem Bereich noch nicht gesprochen werden.

Das Rennen machen in aller Regel Einfirmenvermittler oder Makler, was sowohl für die private Krankenversicherung (PKV) als auch für Lebensversicherung und Schadens- bzw. Unfallversicherungen gilt. Der Anteil der AO bzw. Ausschließlichkeitsorganisationen beläuft sich auf 56,8 Prozent in der PKV, 46,2 Prozent bei Schadens- und Unfallversicherungen und 40,1 Prozent im Bereich Lebensversicherung.

In letzterem Bereich kommen die Direktvertriebe auf immerhin 15 Prozent, während bei Lebens- und Krankenversicherungen gerade einmal 2,2 bzw. 7,6 Prozent erreicht werden. Zuwachs erhalten die digitalen „Player“ bei den Sachversicherungen, was angesichts des geringen Beratungsbedarfs nicht verwundert. Die Kfz-Versicherung wird mittlerweile zu rund einem Fünftel der Policen im Internet abgeschlossen.

Spannend ist wie immer die Frage, wohin sich der Markt entwickelt, was sich anhand der Prognosen derzeit nur schwer feststellen lässt.

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