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Versicherungsbranche: Papierlosigkeit noch nicht in Sicht

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Viel ist in der Vergangenheit über digitale Versicherungen und den Trend zu Digitalisierung in der Versicherungsbranche gesprochen und geschrieben worden. Einer der Hauptaspekte — die Reduzierung des Papierverbrauchs — wird dabei aber offenbar nicht erfüllt. Das ergab eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom.

Cash Online hat die Ergebnisse und weist darauf hin, dass im vergangenen Jahr nur bei sechs Prozent der Versicherten, die einen Schadensfall meldeten, auch eine komplett papierlose Schadensregulierung erfolgen konnte. Befragt wurden 1.004 Personen im Alter ab 18 Jahren.Folgt man der Argumentation der Bitkom, so besteht im Bereich der Digitalisierung noch ein erheblicher Verbesserungsbedarf. Das Problem liegt darin, dass die in Papierform eingereichten Dokumenten in den Versicherungsunternehmen in eine digitale Form gebracht und erst dann ausgewertet werden, was einen deutlichen Mehraufwand bedeutet. Würde man direkt digital arbeiten, ließe sich sowohl Zeit als auch Papier sparen.

Grundsätzlich zeigten sich die Befragten mit der digitalen Kommunikation der einzelnen Versicherer zufrieden. Bei der Smartphone-App werteten 64 Prozent mit „sehr gut“ oder „gut“, die Chats auf der Webseite und die Messenger wurden mit 64 bzw. 63 Prozent entsprechend bewertet und auch das Online-Kontaktformular und die persönliche Beratung wurden von mehr als 60 PRozent der Befragten positiv bewertet.

Der Trend besagt, dass vor allem die jüngere Kundschaft auf digitale Kommunikation setzt. Hinzu kommt ein verstärkter Trend zur Digitalisierung vor dem Hintergrund der Coronakrise. Es gibt allerdings noch eine Menge zu tun.

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