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Versicherungsbranche: Gothaer nimmt Asstel vom Markt

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Es gab eine Zeit, da wurden Direktversicherer als Modell für die Zukunft der Versicherungsbranche angesehen und entsprechend neu ins Leben gerufen. Während viele Versicherer lediglich ein „Direkt“ hinter den bekannten Markennamen setzten, existierten auch Neufirmierungen wie Asstel.

Letztere verschwinden nun aber wieder vom Markt, wie Fondsprofessionell berichtet. Demnach hat die Gothaer für eine Verzahnung zwischen dem Online- und dem persönlichen Vertrieb gesorgt und bettet beide Bereiche in eine so genannte „Multi-Kanal-Vertriebsstrategie“ ein.

Nach Angaben des Unternehmens trägt man durch die Zusammenführung von Asstel und dem sonstigen Geschäft den Wünschen der Kunden Rechnung. Diese möchten augenscheinlich lieber mit einem echten Versicherungsberater zu tun haben als mit einer Webseite oder einer Hotline.

Hinzu kommt, dass ein Konzept wie Asstel zwar bei den vermeintlich „kleineren“ Versicherungen wie der Kfz-Haftpflicht sinnvoll ist, bei einer BU oder eine PKV jedoch an der Komplexität scheitert.

Das Ende von Asstel wurde mit dem Jahr 2015 beschlossen. Zuvor war die Gothaer-Tochter im Jahr 1998 gegründet worden und hatte sich schnell in Asstel umbenannt, um den Protesten der Versicherungsvertreter den Wind aus den Segeln zu nehmen. Diese dürften es mit Genugtuung sehen, dass die unliebsame Konkurrenz nun wieder vom Markt verschwindet bzw. nicht mehr in dieser offensiven Form wirbt.

Zuletzt heißt es im zitierten Artikel auch, dass durch den Wegfall von Asstel keinerlei Arbeitsplätze verloren gehen. Alles in allem also wohl ein kluger Schritt in die richtige Richtung.

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