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Versicherungsbranche: digitale Abschlüsse teilweise im Trend

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Online-Versicherungen liegen im Trend. Dieser Satz mag pauschal in vielen Kontexten stehen, hält jedoch keinem genauen Hinschauen stand. Fakt ist, dass in manchen Versicherungssparten bereits zu 80 Prozent Akzeptanz für Online-Abschlüsse besteht, während vor allem die beratungsintensiven Produkte hinterher hinken.

Bei Pfefferminzia wird dies mit konkreten Zahlen untermauert. Laut einer Studie des Softwareherstellers Adcubum mit dem Titel „Digitale Versicherung 2019“ sind tatsächliche rein digitale Abschlüsse über Sprachassistenten wie Alexa oder Siri abgesehen von einigen wenigen Reiseversicherern noch nicht relevant. Die Online-Affinität möglicher NutzerInnen ist allerdings in den letzten Jahren gestiegen.

Satte 13 Prozent der mehr als 1.000 Befragten könnten sich grundsätzlich vorstellen, über einen Sprachassistenten einen Versicherungsvertrag abzuschließen und in der Altersgruppe der 35- bis 55 -Jährigen sind rund drei Viertel generell offen für Online-Abschlüsse. Innerhalb der Gruppe derjenigen, die grundsätzlich zu Abschlüssen via Internet bereit sind, haben 70 Prozent auch schon Vollzug gemeldet und Policen online abgeschlossen.

Vorstellen können sich dies 80 Prozent der Befragten bei der Kfz-Versicherung und 75 bzw. 71 Prozent bei Haftpflicht- und Hausratversicherung. Es zeigt sich also, dass die Produkte mit wenig Beratungsbedarf die Nase vorn haben. Auch die Unfallversicherung landet mit 51 Prozent noch im positiven Bereich.

Danach folgen die Private Krankenversicherung (PKV) inklusive Zusatzversicherungen mit 50 Prozent sowie die Gebäude-, Lebens- und Rentenversicherung, die nur noch 43, 37 und 31 Prozent Zustimmung erlangten. Beratungskompetenz wird den Online-Portalen somit noch nicht in ausreichender Form zugebilligt.

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