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Versicherungsberater glauben an die Zukunft der Riester-Rente

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„Totgesagte leben länger“ — so lautet ein Sprichwort, doch scheint die Riester-Rente in weiten Kreisen noch nicht einmal totgesagt zu werden. Eine Studie im Auftrag der Bayerischen Versicherungsgruppe hat ergeben, dass ein Großteil der Vermittler weiterhin an das Konzept glaubt.

Bei Ass Compact finden sich die Details, die die Meinung sowohl vieler Ökonomen als auch Politiker in Frage stellt. Zwei Drittel der Versicherungsvermittler glauben an einen konstanten Absatz der Riester-Produkte oder sogar deren Ausbau.

Ebenfalls sind die Versicherungsvermittler zu zwei Dritteln der Auffassung, dass die Riester-Rente gut für die Altersvorsorge geeignet ist, ein weiteres Viertel lässt sich immerhin noch zu einem „teils-teils“ hinreißen.

Der Verdacht der Ahnungslosigkeit seitens der Vermittler konnte übrigens entkräftet werden. Zu diesem Zweck wurde im Rahmen der Umfrage das Fachwissen abgefragt und drei Viertel waren in der Lage, die wesentlichen Aspekte des Produkts zu erläutern. Diejenigen, die nicht genau wissen, worin die Vor- und Nachteile von Riester bestehen, bieten das Produkt in aller Regel auch nicht an. 40 Prozent der Umfrageteilnehmer vermitteln häufig eine Riester-Rente, 37 Prozent manchmal und nur fünf Prozent verkaufen sie nie.

Die Beliebtheit der Riester-Produkte wird übrigens auch von der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA), einer Organisationseinheit der Deutschen Rentenversicherung Bund bestätigt. Zwei Drittel der Nutzer zählt zu den Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen und die Zulagen werden nahezu immer ganz oder zu 90 Prozent ausgeschöpft.

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