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Versicherungen: was tun bei Kündigung?

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Es ist zwar nicht an der Tagesordnung aber durchaus möglich, dass die Versicherung eine bestehende Police kündigt. Sowohl am Ende eines Versicherungsjahres als auch bei Eintreten eines Schadensfalles, dürfen sich die Unternehmen aus dem Vertrag verabschieden, wobei der gemeldeten Schadensfall selbstverständlich vorher reguliert werden muss.

Versicherte haben nach einer solchen Kündigung oftmals das Problem, dass sie diese auch bei Neuabschluss angeben müssen. Mit den Worten der WAZ entsteht so ein „Makel„, der sich jedoch vermeiden lässt.

Eine der Möglichkeiten ist die so genannte „Kündigungsumkehr“. In diesem Fall nimmt die Versicherung die Kündigung formal zurück und gibt so dem Versicherten die Möglichkeit, von sich heraus zu kündigen. In den meisten Fällen gehen die Assekuranzen auf diesbezügliche Vorschläge ein und vermeiden damit Probleme bei Neuabschluss einer Police.

Dadurch, dass jedoch auch Vorschäden aus alten Versicherungen bei Neuabschluss angegeben werden muss, entsteht ein weiteres Problem. Hier raten Verbraucherschützer, gleich bei mehreren Versicherungen anzufragen, um den besten Schutz zu erhalten. Alternativ ist auch eine „Vertragssanierung“ andenkbar. In diesem Fall bleibt man beim alten Versicherer, lässt sich aber auf eine Einschränkung der Leistungen bzw. eine Erhöhung der Selbstbeteiligung ein.

Grundsätzlich ist aber  in allen Fällen zu verhandeln und nach der optimalen Versicherung Ausschau zu halten. Vor allem bei einer Kündigung.

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