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Versicherungen: viele Möglichkeiten für die Steuererklärung

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Die Steuererklärung kann zwar noch eine Weile warten und doch ist spannend, welche Versicherungen sich absetzen lassen. Bedenkt man, dass jeder Deutsche im Durchschnitt 2.348 Euro in private Versicherungen investierte. Sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts fließt hierzulande in Versicherungsprodukte.

Wie Merkur.de berichtet, lassen sich Sachversicherungen grundsätzlich nicht von der Steuer absetzen. Die Rede ist von der Hausrat- sowie der Gebäudeversicherung aber auch von Versicherungen für das Fahrrad oder auch die Kaskoversicherungen für das Auto. Wer private Risiken absichern möchte, muss dies selber tun und kann hierfür keine steuerlichen Vergünstigungen erwarten.So weit, so nachvollziehbar. Berufsbezogene Versicherungen lassen sich hingegen in voller Höhe von der Steuer absetzen und sind schlichtweg Berufsausgaben. Die Rede ist sowohl von einem Berufsrechtsschutz als auch von einer entsprechenden Haftpflichtversicherung. Natürlich ist auch die Berufsunfallversicherung in die Werbungskosten einzutragen und landet in Anlage N.

Wer private Vorsorge betreibt, kann die entsprechenden Policen in Form von Sonderausgaben geltend machen. Die Höchstgrenze beläuft sich auf 1.900 Euro für Einzelpersonen bzw. 3.800 Euro für Verheiratete. In den meisten Fällen lohnt sich jedoch keine Angabe der einzelnen Versicherungen, weil schon die gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen oder deren privaten Pendants (PKV) das Budget ausschöpfen.

Grundsätzlich sind aber auch Haftpflicht-Versicherungen, Unfallversicherung und BU sowie Risikolebensversicherungen und Kapitallebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, steuermindernd.

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