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Versicherungen und die Digitalisierung

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Mehr und mehr Versicherungen setzen auf digitale Angebote und mancherorts lassen sich sogar schon Versicherungsverträge via Smartphone oder Tablet schließen. Die Branche ist in Bewegung, doch sollte die Digitalisierung nicht zum Selbstzweck erfolgen.

Der Versicherungsbote greift dieses interessante Thema auf und präsentiert ein Interview mit dem Experten Michael Mayr vom Beratungsinstitut iic solutions. Das Unternehmen veranstaltet gemeinsam mit der V.E.R.S. Leipzig am 4. November die Konferenz „Digitalisierung: Potenziale und Handlungsfelder für die Assekuranz“ in Köln. Ohne das umfangreiche Interview wiedergeben zu wollen, seien einige Eckpunkte genannt. So spricht Mayr beispielsweise vom größten Technologiewandel des letzten 100 Jahre, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die Entwicklung derzeit noch am Anfang steht. Zudem wird angemahnt, dass mit der Digitalisierung nicht nur eine Prozessoptimierung, sondern auch neue Produkte und Vertriebswege einhergehen können.

Wichtig ist dabei, dass stets vom Kunden und dessen Bedürfnissen her gedacht wird. Gewiss ist es schön, wenn auch Versicherer ein Rationalisierungspotenzial nutzen können – der Kunde darf dabei jedoch nicht der Leidtragende sein.

Interessanterweise nutzen bereits 40 bis 50 Prozent der Kunden die Möglichkeiten einer Online-Recherche, schließen die Verträge dann jedoch in Papierform ab. Diese hohe Akzeptanz fällt bei den Maklern geringer aus. Lediglich 36,9 Prozent äußerten laut einer AssCompact-Umfrage, dass ihnen die Digitalisierung in der täglichen Arbeit Vorteile bringt.

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