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Versicherungen rechnen mit deutlich höherer Lebenserwartung

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Mehr und mehr Menschen werden immer älter. So lässt sich die Erkenntnis der Allianz-Versicherung in eine griffig Formulierung bringen. Laut WAZ erwartet der Versicherer, dass jeder zweite Neugeborene 100 Jahre leben wird.

Global gesehen, soll sich die Zahl der Hundertjährigen bis 2050 nahezu verzehnfachen. Vor allem Frauen dürfen mit mehr Lebensjahren rechnen, was auch jetzt schon der Fall ist.

Aktuell leben in Deutschland 17.000 Personen, die 100 Jahre oder älter sind. Die Anzahl der Frauen liegt dabei vier Mal höher als die der Männer. Doch verlassen wir das Feld der Statistik und wenden wir uns den Folgen zu. Die sich vor allem in den so genannten Sterbetafeln niederschlagen. In der Versicherungsbranche arbeitet man meist mit den so genannten Periodensterbetafeln. Gewiss handelt es sich hierbei eher um ein Modell als um eine originalgetreue Abbildung der Lebenswirklichkeit, doch brauchen Versicherungen diese Zahlen, um die Deckungsrückstellungen zu ermitteln. Laienhaft ausgedrückt.

Mehr 100-jährige bedeuten – einmal mehr vereinfacht ausgedrückt -, dass vor allem im Bereich der Lebens- und der privaten Rentenversicherung  länger gezahlt werden muss. Auch bei der privaten Krankenversicherung (PKV) spielt die Lebenserwartung naturgemäß eine Rolle.

Im schlimmsten Fall kann eine erhöhte Lebenserwartung auch dazu führen, dass die Versicherungsprämien steigen. Interessant ist dabei die Vorgehensweise der Versicherungen, die stets zwischen einer ausreichenden Absicherung auf der einen und Risikogewinnen auf der anderen Seite einhergehen.

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