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Versicherungen: Kunden bevorzugen klassische Kommunikationswege

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Während seitens der meisten Versicherungsunternehmen mehr und mehr auf die (kostensparenden) digitalen Vetriebs- und Kommunikationskanäle gesetzt wird, bevorzugen die Kunden offensichtlich weiterhin den klassischen Weg. Das geht zumindest aus einer repräsentativen Studie der ServiceRating GmbH hervor.

Der Versicherungsbote stellt das Ergebnis ebenfalls in den Kontext der fortschreitenden Digitalisierung und weist unter anderem darauf hin, dass Anbieter wie die ERGO im Rahmen solcher Programme bereits 1.800 MitarbeiterInnen entlassen haben. Ob sich dieses Vorgehen am Ende auszahlt, muss sich indes noch zeigen, denn 72 Prozent der Verbraucher bevorzugen weiterhin den Brief in der Kommunikation mit ihrer Versicherung.

Die E-Mail bringt es zwar auf 79 Prozent der Zustimmung, doch landet die persönliche Beratung mit 74 Prozent knapp dahinter. Nicht aufgeschlüsselt wird die vermutlich entscheidende Frage, was mit Kommunikation gemeint ist. Schließlich macht es einen Unterschied, ob eine PKV-Vollversicherung abgeschlossen oder die Konditionen für eine KfZ-Haftpflicht verhandelt werden sollen.

Eine App für den Dialog mit der Versicherung würden theoretisch rund 35 Prozent der Befragten nutzen, während Skype und Social Media Seiten bei gerade einmal 20 bzw. 14 Prozent landen. Entsprechend warnen die Macher der Studie die Versicherer auch vor einer zu einseitigen Ausrichtung auf neue Medien und Kanäle und empfehlen, die Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren.

Hinzu kommt, dass auch die digitale Kommunikation einer klaren Strategie und Menschen dahinter bedarf und zudem einen Mehrwert bieten sollte, was derzeit noch nicht erkennbar ist.

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