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Versicherungen: häufig Unklarheit über Leistungsumfang

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Gut versichert und trotzdem nicht alles abgedeckt? Das ist durchaus möglich. Statistiken zeigen, dass viele Menschen nicht genau wissen, in welchen Bereichen Versicherungsschutz besteht und wann nicht. Und diese Nicht-Wissen kann durchaus teuer werden.

Die Süddeutsche Zeitung präsentiert „Acht teure Irrtümer über Versicherungen“ und hat damit sogleich ein klassisches Sommerloch-Thema gefunden. Nichtsdestotrotz ist gut zu wissen, dass die Hausratversicherung keineswegs immer einspringt, wenn Schäden am Hausrat auftreten. Hochwasser, Gewitter und Co. lassen sich nur in Kombination mit einer Elementarversicherung buchen. Und die kann je nach Region recht teuer ausfallen.

Natürlich steht auch fest, dass nicht immer die komplette Leistung erbracht wird. Um dies zu erreichen, muss ein „Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit“ im Vertrag stehen. Ansonsten kann die Versicherung bei Falschverhalten die Schadensregulierung mindern. Selbiges gilt übrigens auch für den Diebstahl von Fahrrädern. Diese müssen sich in einem abgeschlossenen Raum befinden oder es bedarf einer Zusatzklausel. Vandalismus ist dabei kein Fall für die Hausrat, die lediglich bei Diebstahl einspringt.

Bei der Haftpflichtversicherung sollten deliktunfähige Personen eingeschlossen sein. Gemeint sind meist Kinder unter sieben Jahren, deren Schäden sonst nicht mitversichert sind. Ersetzt wird seitens der Haftpflicht meist nur der Zeitwert und nicht der Neuwert. Vor allem bei technischen Geräten kann dies sehr ärgerlich sein.

Zuletzt ist auch bei der Kasko auf den Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit zu achten und es sollten andere Tiere als Haarwild in den Versicherungsschutz inkludiert werden. Und dass eine Auslandsreise-Krankenversicherung sinnvoll ist, versteht sich hoffentlich von selbst, oder?

 

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