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Versicherungen gegen Steuerrisiken liegen im Trend

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Versicherungen gegen Steuerrisiken bzw. bekannte Steuerrisiken sind keineswegs neu in der Branche. Die Popularität hat sich jedoch erst in den letzten Jahren entwickelt. So werden Zuwachsraten im dreistelligen Prozentbereich verzeichnet.

Die Unternehmeredition ist diesem Phänomen nachgegangen und stellt die Versicherung gegen Steuerrisiken in den Kontext der W&I-Versicherungen. Diese werden abgeschlossen, um bei Übernahme eines Unternehmens keine bösen Überraschungen zu erleben und nicht unter unbekannten Absprachen und Garantien zu leiden.

Ebenfalls wird im Kontext einer Unternehmenstransaktion immer wieder die steuerliche Due Diligence-Prüfung vorgenommten. Das Problem besteht in den oftmals sehr unterschiedlichen Einschätzungen und in der Frage nach der Haftung für die vorgenommenen Auskünfte. Vor allem, wenn sich die Vertragspartner über steuerlich Implikationen uneinige sind, kann eine Versicherung die Wogen glätten.

Dabei existieren keine typischen Anwendungsbeispiele, d.h. die Versicherung gegen Steuerrisiken greift bei allen Arten von Risiken. Wohlgemerkt: abgesichert werden nur Risiken, die aus Rechtsunsicherheiten resultieren, nicht die Risiken, die aus dem faktischen Bereich stammen. Aus diesem Grund sollte schon früh mit einem Steuerexperten oder Steuerberater gearbeitet werden, der die Risiken valide einschätzen kann.

Beispiele für die Anwendbarkeit einer solchen Versicherung sind die Umqualizierung im Forderungsverzicht oder auch die tatsächliche Durchführung eines Ergebnisabführungsvertrages. In allen Fällen aber handelt es sich um einen Versicherungsschutz, der exakt auf die bestehende Situation maßgeschneidert wird.

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