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Versicherungen gegen schlechtes Wetter im Trend

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Ein Sommerlochthema? Das wohl am Wenigsten, denn in diesem heißen Sommer braucht vermutlich niemand eine Police gegen schlechtes Wetter. Dennoch scheint es sich hierbei um einen neuen Trend zu handeln, der vor allem von Freizeitparks oder Badeorten genutzt wird.

Die FAZ widmet sich diesem Thema und berichtet darüber, dass 37 Prozent der Befragten einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna eine solche Versicherung wünschen – was jedoch auch an der Formulierung der Frage liegen könnte.

In der Tat wird eine Schlechtwetter-Versicherung mittlerweile auch angeboten. In früheren Jahren waren es vor allem Betreiber von Biergärten oder Festivals, die ihre Umsätze so sicherten, doch jetzt steigen auch auch andere „Schönwetter-Betriebe“ ein. Interessant ist dabei, dass die Versicherung an die Endkunden verkauft wird und eben nicht die Betreiber absichert.

Im Fort Fun Park kostet diese Police zwei Euro zusätzlich zu den 27 Euro Eintritt, in Hellendoorn einen Euro (22,50 Euro). Wenn zwischen zehn und 16 Uhr mindestens vier Millimeter Regen fallen – was einer Stunde Dauerregen entspricht, ist die Tageskarte gratis und man kann mit der bereits gekauften Karte noch einmal kommen.

Im italienischen Badeort Pesaro gibt es eine Sonnengarantie. Bei schlechtem Wetter werden drei Nächte in der Nebensaison „all-inclusive“ spendiert, wobei es hierfür ununterbrochen regnen muss.

Ob, wie und bei welcher Versicherung sich die Badeorte bzw. die Betreiber der Freizeitparks absichern, geht aus dem zitierten Artikel jedoch nicht hervor.

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