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Versicherungen für Senioren: worauf es ankommt

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Jede Lebensphase hat ihre eigenen Versicherungen. Zugegeben: dieser Satz ist ein wenig pauschal, doch sind Policen, die die Arbeitskraft absichern (BU oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung) im Rentenalter schlichtweg überflüssig. Umgekehrt  gewinnen anderer Versicherungsformen an Bedeutung.

RP Online hat sich des Themas „Versicherungen für Senioren“ angenommen und führt ein Interview mit einem ausgewiesenen Experten. Dieser rät vor allem zum Abschluss einer Unfallversicherung mit Assistance-Leistungen. Letztere dienen dem Zweck, eine Haushaltshilfe für die Zeit der Rekonvaleszenz nach einem Unfall zu finanzieren.

Bei der Pflegeversicherung ist die Frage nach der Notwendigkeit dann schon schwerer zu beantworten. Fakt ist, dass die gesetzliche Pflegeversicherung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ausreicht. Es macht jedoch einen Unterschied, ob man mit mehreren Kindern und Enkelkindern am selben Ort lebt oder alleinstehend ist und – vor allem  – wann man die zusätzliche Pflegeversicherung abschließt. Vor allem Tarife, die in jungen Jahren policiert werden, kosten nicht allzu viel und gleichen finanzielle Lücken aus.

Was ebenfalls als umstritten gelten kann, ist die Notwendigkeit einer Bestattungsversicherung. Hier sollte auf jeden Fall auf einen Einmalbetrag geachtet werden und das Vertragswerk genau durchgelesen werden. Wohlgemerkt: diese Policen sind nur dann erforderlich, wenn kein ausreichender Betrag vererbt wird, anderenfalls wird die Bestattung ohnehin aus der Erbmasse finanziert.

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