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Versicherung: wer haftet bei Auslandaufenthalten?

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Wer einen Aufenthalt im Ausland plant, sollte im Vorfeld seine Versicherungen überprüfen. Vor allem dann, wenn es sich nicht nur um einen Urlaub handelt, läuft nicht jeder Versicherungsschutz automatisch weiter. Entsprechend ist vor Antritt von Au Pair, Auslandssemester oder auch Work and Travel ggf. ein Upgrade vorzunehmen.

T-Online greift das Thema auf und liefert jede Menge hilfreicher Tipps. So weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) darauf hin, dass eine Haftpflichtversicherung nur einen zeitlich befristeten Auslandsschutz bietet. Ein Blick in die Vertragsbedingungen liefert hier Aufschluss. Alternativ lässt sich im Vorfeld mit dem Haftpflicht-Versicherer sprechen und eine Deckungszusage einholen.

Einfacher ist es bei einer Unfallversicherung. Sofern diese Versicherung vorhanden ist, braucht man sich keinerlei Sorge um die Gültigkeit zu machen. Hier existieren keinerlei Einschränkungen hinsichtlich des Aufenthaltortes oder auch der Länge des Aufenthalts. Mit anderen Worten: die Policen behalten in vollem Umfang ihre Gültigkeit.

Bei der Rechtsschutzversicherung ist in der Regel Europa abgedeckt, wenn es sich um einen beruflichen Aufenthalt handelt. Bei privaten Aufenthalten besteht vielfach eine Befristung in Höhe von sechs Wochen.

Und die Private Krankenversicherung? Hier existieren individuelle Vereinbarungen, die auch einen Auslandsschutz beinhalten. Laut Verband der Privaten Krankenversicherer (PKV) gilt der Versicherungsschutz europaweit unbegrenzt und weltweit mindestens einen Monat. Bei längeren Aufenthalten sollte vorher abgestimmt werden.

 

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