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Versicherung gegen schlechtes Wetter kann sich lohnen

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Alle reden über das Wetter …. wir auch. Genauer gesagt über eine Versicherung gegen schlechtes Wetter, wie sie von manchen Versicherern angeboten wird. Angesichts starker sommerlicher Regenfälle, die sich mit geradezu Dürreperioden abwechseln, erscheint ein Abschluss in manchen Fällen sinnvoll.

Privatpersonen kommen selbstverständlich nicht in Frage, wenngleich auch hier mit einer Regenversicherung die Kosten eines abgesagten Ausflugs oder einer nicht angetretenen Reise versichert werden könnten. Laut Berliner Zeitung sind es aber doch eher Landwirte und Gastronomen, die eine Wetter-Police benötigen.Hinzu kommt der Einzelhandel, bei dem ein zu warmer Winter ebenso Verluste mit sich bringen kann wie ein verregneter Sommer. Geht man von Umfrageergebnissen aus, so wird der Klimawandel schon jetzt in den Top Ten der Risiken für die geschäftliche Entwicklung gesehen. Neben den genannten Branchen sind es naturgemäß auch Energieversorger, die viel mit Solar- oder Windenergie arbeiten und diesen Geschäftszweig abgesichert wissen möchten.

Gewiss handelt es sich noch um ein Nischenprodukte, doch glaubt man den Versicherern, so boomt die Branche. Es ist allerdings erforderlich, beim Schutz ein wenig „abzuspecken“. Vollkasko-Mentalität ließe sich im Bereich von Umsatzeinbußen kaum bezahlen, doch extreme Phänomene wie mehr als elf oder mehr als 16 etc. Regentage sind durchaus umsetzbar.

Dass sich die Prämie nach der Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer Wetterlage richtet, versteht sich von selbst. Experten raten entsprechend, dass lediglich existentielle Risiken und nicht nur kleinere Umsatzeinbußen abgesichert werden, da sich auf diese Weise Geld sparen lässt. Mit anderen Worten kann ein Unternehmer im Vorfeld kalkulieren, wie viele Regentage er verkraftet und entsprechend agieren.

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