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Verschläft die PKV die Digitalisierung?

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Es ist eine Studie, die durchaus auch als Warnsignal verstanden werden kann. Ausgangsfrage war der Umgang der Privaten Krankenversicherer (PKV) mit der Digitalisierung und deren Entwicklung hin zu einem Gesundheitsdienstleister. Offenbar scheinen in diesem Bereich mittlerweile sogar die gesetzlichen Krankenkassen besser aufgestellt zu sein.

Wie sonst ließe sich die Überschrift „GKV schüttelt PKV in Sachen Innovation ab“ in Versicherungswirtschaft heute verstehen? Dahinter steht eine umfangreiche Studie von Iskander Business Partner, die auch darauf hinweist, dass die Geschwindigkeit, in denen die einzelnen „Player“ im Bereich der PKV Digitalisierung betreiben unterschiedlich ist.Probleme bei der Digitalisierung entstehen vor allem in den Bereichen Kundengewinnung und -zentrierung, während die digitale KRankenakte und andere so genannte Standard-Services bereits recht gut funktionieren. Vor allem an Innovationen und frischen Ideen im Bereich der „Gesundwerden-Services“ fehlt es den PKV und die Versicherer präsentieren sich nicht auf Augenhöhe mit ihren Versicherten.

In einem Interview spricht einer der Autoren der Studie dann auch von „digitalem Stückwerk“ und dem Fehlen einheitlicher Strategien. Sobald die Prozesse optimiert würden, könnte ein exponentielles Wertwachstum erfolgen doch ist es bis dahin noch ein weiter Weg.

Als Hauptproblem wird das Denken von innen nach außen wahrgenommen. PKV orientieren sich an den eigenen Bedürfnissen und nicht an denen ihrer Kundinnen und Kunden und planen so gewissermaßen an der Zielgruppe vorbei. Hier machen es sogar die gesetzlichen Krankenkassen besser, wenn man den Verfassern der >>Studie Glauben schenkt.

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