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Verkehrsunfall: Schadensregulierung der KfZ-Haftpflicht teilweise problematisch

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Die Zeitschrift „Finanztest“ warnt davor, bei einem Autounfall in direkten Kontakt mit der Versicherung des Unfallverursachers zu treten. Offensichtlich geht es dieser weniger um eine Schadensregulierung im Sinne des Unfallgegners als um eine reine Begrenzung der Zahlungssumme.

Was soweit nachvollziehbar erscheint, wird im Focus noch einmal umfangreich erläutert. Demnach wird sowohl an Reparaturen als auch an Erstattungen gespart und dabei die Unwissenheit der Unfallgegner ausgenutzt. Aus diesem Grund sollte eine Unfallsituation stets über einen Anwalt geregelt werden.

Sofern man nicht der Verursacher des Unfalls war, müssen die Kosten für den rechtlichen Beistand von der Gegenseite übernommen werden. Selbiges gilt übrigens auch für das Einschalten eines eigenen Gutachters. Diese werden immer wieder von den Versicherungen mitgebracht und arbeiten in deren Interesse. Einer der Gründe liegt darin, dass der Titel als „Kfz-Sachverständiger“ nicht gesetzlich geschützt ist. Eine Quelle für seriöse Anbieter ist der Bundesverband der Sachverständigen (BVSK). Bedingung dafür, dass der Gutachter von der Gegenseite bezahlt werden muss, ist ein Schaden oberhalb von 1.000 Euro. Zudem darf keine Teilschuld vorliegen.

Wenn sich ein Unfall ereignet, sind die Versicherungen oft schnell bei der Hand. Laut einem Artikel im Berliner Kurier wird das Unfallopfer bereits am Unfallort angerufen, sodass die gegnerische Versicherung die Kontrolle über Werkstatt und das Ausmaß der Reparaturen erlangt. Ebenfalls steht jedem Unfallopfer ein Mietwagen zu, was auch dann gilt, wenn er diesen verletzungsbedingt nicht fahren kann  und selbst die Vollkasko für den Mietwagen muss übernommen werden. Alternativ wird eine Nutzungsausfallentschädigung  fällig

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