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Vergleich: PKV vielfach günstiger als die gesetzliche Krankenkasse

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Kostenexplosion? Beitragssteigerungen ins Unermessliche? Beides wird der Privaten Krankenversicherung (PKV) gerne unterstellt. Es zeigt sich jedoch, dass in einigen Fällen sogar weniger gezahlt werden muss als bei den gesetzlichen Krankenkassen. Und das bei deutlich besseren Leistungen.

Dass dies bei Freiberuflern und Selbstständigen der Fall ist, versteht sich n: von selbst. Hintergrund ist das Fehlen eines Arbeitgebers und damit des Arbeitgeberanteils. Entsprechend ergibt sich ein Anteil in Höhe von 14 Prozent, der bei einem Einkommen oberhalb von 4.237,50 Euro monatlich zu einem Gesamtbetrag von 719,23 Euro führt. Und das ohne Zusatzbeitrag, der meist bei rund einem Prozent liegt. Entsprechend sollten knapp 770 Euro einkalkuliert werden.

Sind beide Elternteile selbstständig beschäftigt, so ist auch keine Mitversicherung möglich. Eine Familie mit mitversichertem Kind landet schnell bei mehr als 1.500 Euro und das für eine gesetzliche Versicherung, während eine private Krankenversicherung in etwa die Hälfte kosten würde.

Und bei Angestellten? Hier wird im Focus eine interessante Rechnung präsentiert, die von einem Ende 50-Jährigen stammt. Wohlgemerkt: ein Alter, in dem oftmals über kaum bezahlbare Beiträge geschrieben wird. Konkret muss dieser Angestellte 672,29 Euro im Monat zahlen und käme nach eigenen Angaben in der gesetzlichen Krankenkasse auf 814 Euro.

Zugegeben: mit der Verrentung sinkt der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung in aller Regel, während die PKV weiter steigt. Es ist jedoch durchaus anzudenken, dass die über Jahrzehnte gesparten Gelder clever angelegt werden und so — zusätzlich zu den ohnehin vorhandenen Altersrückstellungen – ein weiterer Puffer entsteht.

Ob eine Bürgerversicherung hier eine Verbesserung der Situation mit sich bringt, darf getrost bezweifelt werden.

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