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Veranstaltungs- und Reisebranche: Coronavirus nicht versicherbar

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Das Coronavirus bzw. Covid-19 beherrscht derzeit die Schlagzeilen. Neben den (in Deutschland) vereinzelten Personen die sich in Quarantäne befinden, sind es vor allem die Veranstaltungs- und Reisebranche, die unter den Folgen leiden. Das Problem: es existieren so gut wie keine Möglichkeiten für eine Versicherung.

Event-Partner.de schreibt über die Auswirkungen von Covid-19 auf die Branche und darüber, dass Events oder Messen zum Teil schon komplett abgesagt wurden. Der Fall war dies bei der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin oder auch bei der Handwerksmesse in München, der Internorga in Hamburg sowie der Leipziger Buchmesse. Die Liste ließe sich beliebig erweitern.Noch handelt es sich um vereinzelte Events, doch könnte es bald zu flächendeckenden Absagen kommen. Versicherungsschutz existiert in der Branche meist nicht oder nicht ausreichend und so müssen sowohl die Kosten für eine Totalabsage als auch für Verschiebungen aus eigener Tasche gezahlt werden. Noch schlimmer ist, dass Epidemien, Pandemien oder Seuchen bereits zu einem Mehrpreis in Höhe von einem halben Prozent der Versicherungssumme abgesichert werden können, das Coronavirus hiervon allerdings explizit ausgenommen wird.

Die Ausfallversicherungen bzw. Contingency Insurances haben für die Zukunft diese Krankheit aus den Vertragsbedingungen gestrichen und sehen ein Kumulrisiko, das sich nicht einzeln absichern lässt. Bei anlten Policen kann man hingegen als Veranstalter noch Glück im Unglück haben, sofern diese keinen Ausschluss vorsehen.

 

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