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Urlaub: Wohnwagen benötigt eigene Versicherung

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Wer mit einem Wohnwagen in den Urlaub fährt, sollte diesen unbedingt eigens versichern. Hintergrund ist dabei, dass die Anhänger nicht als Teil des versicherten Fahrzeugs gelten und daher auch nicht in eine eventuell bestehende Kasko integriert sind.

Wie die Finanznachrichten berichten, ist der Abschluss einer eigenen Haftpflichtversicherung sogar verpflichtend. Das Portal „Caravaning“ rät dazu, einen Spezialisten für die Versicherung von Wohnwagen zu konsultieren, da hier meist bessere Konditionen gegeben werden.

Wie auch bei der Kfz-Versicherung werden bei der Versicherung eines Wohnwagens spezielle Konditionen für Mitglieder in einem Automobilclub eingeräumt. Des Weiteren dürfen sich Beamte auf einen Rabatt freuen und auch eine Zweitwagen-Regelung bei der bestehenden Kfz-Versicherung kann sich lohnen. Ebenfalls sinnvoll erscheint das Schaffen eines geschützten Unterstands für den Caravan und das Vorhandensein eines so genannten GfK-Dachs, das auch gegen Hagel gefeit ist.

Schadenfreiheitsklassen existieren bei einem Wohnwagen nicht. Was zählt, ist allein der Herstellerlistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich fest montierter Sonderausstattung. Saisonkennzeichen machen bei der Versicherung eines Caravans keinen Unterschied.

Besonderheiten in den Versicherungsverträgen betreffen unter anderem Hagelschäden sowie Glasbruch. Vor allem letzterer Punkt kann problematisch werden, da die Fenster eines Wohnwagens meist aus Acrylglas und damit Kunststoff sind, was bei manchen Versicherern schon zur Verweigerung eines Schadensregulierung geführt hat.

Zuletzt lässt sich stets auch über eine Inhaltsversicherung nachdenken, die auch unabhängig von der Wohnwagen-Versicherung erhältlich ist, jedoch teilweise auch schon in der bestehenden Hausrat enthalten sein kann.

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