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Unwetter: das leistet die Naturgefahrenversicherung

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Angesichts einer steigenden Zahl an Unwettern tritt die Naturgefahrenversicherung zunehmend in den Fokus. Es handelt sich hierbei um eine Ergänzung zur Gebäudeversicherung, die von Experten dringend angeraten wird. Zu beachten ist dabei, dass keineswegs nur in der direkten Nachbarschaft von Flüssen eine Notwendigkeit für die Police besteht.

Versicherungswirtschaft heute widmet sich dem Thema und weist darauf hin, dass die klassische Gebäudeversicherung lediglich Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel abdeckt. Es existieren jedoch mittlerweile auch Gefahren durch Überschwemmung, Rückstau infolge der Witterung sowie Erdbeben, Erdrutsche und Lawinen.

Mehr und mehr Versicherer tragen dem Rechnung und bieten einen zusätzlichen Baustein, mit denen auch Elementarschäden abgesichert werden. Der Vorteil besteht darin, dass meist keinerlei besondere bauliche Maßnahmen wie für den Hochwasserschutz etc. erforderlich sind. Darüber hinaus halten sich die Kosten in Grenzen und betragen für ein durchschnittliches Einfamilienhaus meist nur runde 70 Euro im Jahr.

Statistiken zeigen, dass lediglich für runde 40 Prozent der Häuser eine Naturgefahrenversicherung abgeschlossen wurde. Die Länder beteiligen sich jedoch meist nur dann an den entstehenden Kosten einer Naturkatastrophe, wenn keine Möglichkeit einer Elementar- oder Naturgefahrenversicherung existierte. Mit anderen Worten geht derjenige leer aus, der auf eine entsprechende Police verzichtet.

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