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Untersuchung: Rürup-Rente in vielen Fällen lohnenswert

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Im Vergleich zur populären Riester-Rente fristend die Rürup- Pendants nachwievor ein Schattendasein. Mitte 2014 standen 16 Millionen Riester-Verträgen gerade einmal knapp zwei Millionen Rürup-Verträge gegenüber, was aber auch mit der geringeren Zahl an Selbstständigen zu tun haben kann.

Die „Wirtschaftswoche“ spricht dennoch von einem „Ladenhüter„, erläutert jedoch auch die Vorteile, die Rürup mit sich bringt. Dabei wird eingeräumt, dass die Policen recht unflexibel sind, was jedoch vor allem mit der Analogie zur gesetzlichen Rente zu tun hat. Anhand verschiedener Musterfälle werden die Renditen der Rürup-Verträge untersucht.In der Untersuchung wird der Steuervorteil bereits zu einem Teil berücksichtigt und es wird stets von einem monatlichen Beitrag in Höhe von 200 Euro und dem Beginn der Rentenzahlung mit 67 Jahren ausgegangen.

Allein unter dem Rentenaspekt ergeben sich nur dann Vorteile, wenn ein bestimmtes Alter erreicht wird. Mit anderen Worten: wer früh stirbt, hat wenig von seiner Rürup-Rente, da diese auch nicht auf einen Schlag ausgezahlt werden kann.

Es existiert jedoch auch noch der Steuervorteil, zu dem selbst der sonst so kritische Bund der Versicherten meint, dass Rürup „aus steuerlicher Sicht für Gut-Verdiener, vor allem ältere Selbstständige und Freiberufler attraktiv sein“ kann. Hintergrund ist die Möglichkeit, bis zu 22.172 Euro jährlich von der Steuer abzusetzen. Noch ist dies nur zu 80 Prozent möglich, doch steigt dieser Anteil kontinuierlich an.

Aus diesem Grund kann es selbst für Senioren noch rentabel sein, wenn die Auszahlung aus einer Lebensversicherung in einen Rürup -Vertrag fließt. Ob und wann das der Fall ist, wissen am besten die Steuerberater.

 

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