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Unisex-Tarife sorgen für Änderungen in der PKV

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Das eine vorweg: nicht jeder Versicherte in der PKV profitiert von der vorgeschriebenen Einführung der Unisex-Tarife. Für Frauen ergeben sich jedoch einige interessante Möglichkeiten, während Männer möglichst noch vor dem 21. Dezember 2012 in die PKV wechseln sollten. So zumindest die Theorie.


In der Praxis ändert sich für Bestandskunden der PKV zunächst einmal nichts. Mit anderen Worten bleiben einmal geschlossene Versicherungspolicen selbstverständlich bestehen. Es mag jedoch sein, dass die Tarife flächendeckend ansteigen. Zumindest berichtet dies das Heilpraxisnet und nennt in diesem Kontext gleich Anpassungen um bis zu 30 Prozent.

PKV – Bewegung bei den Tarifen

Ein Schreckens-Szenario? Gewiss. Doch ist dies keineswegs bei jeder PKV zu erwarten. Zudem sollte eine Kalkulation auf Langfristigkeit ausgelegt sein und sich nicht von kurzfristigen Preisanpassungen blenden lassen. Relevant für jede PKV ist die Beitragsstabilität und Lockangebote können schnell zu einem „Bumerang“ werden.

Lohnt sich ein Wechsel der PKV?

Die Frage, ob sich ein Wechsel der PKV lohnt, lässt sich kaum pauschal beantworten. Ob vor oder nach dem 21. Dezember. Ein Vergleich sollte stets angestellt werden und neben dem Preis ist auch die Schadensregulierung ein wichtiger Faktor.

Fakt ist aber auch, dass der Unisex-Tarif vor allem für Frauen Vorteile mit sich bringt. Bislang wurden diese infolge ihrer Lebenserwartung und des erhöhten Krankheitsrisikos teurer eingestuft, was nun wegfällt. Mit anderen Worten: sinkende Preise. Aus diesem Grund kann es sich für Frauen empfehlen, in einen Unisex-Tarif zu wechseln. Damit nach §204 des Versicherungsvertragsgesetzes auch die vollen Altersrückstellungen mitgenommen werden können, sollte intern gewechselt werden. Ein weiterer Vorteil besteht im Wegfall einer erneuten Gesundheitsprüfung.

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